Google Ads oder SEO: Was ist wichtiger für Kanzleien?

Statistik aus Google Ads

„Sollen wir in Google Ads investieren oder lieber in SEO?“ Diese Frage hören wir in fast jedem Erstgespräch. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wie schnell Sie Mandate brauchen, wie umkämpft Ihr Rechtsgebiet ist und wie viel Geduld Sie mitbringen. Wer sich für das Falsche entscheidet, verliert entweder Monate oder Budget.

Der Unterschied in einem Satz

Google Ads kaufen Sichtbarkeit sofort, solange Sie bezahlen. SEO baut Sichtbarkeit auf, die bleibt, dauert aber länger.

Google Ads: schnell, planbar, mit laufenden Kosten

Mit Google Ads erscheint Ihre Kanzlei ab dem ersten Tag über den normalen Suchergebnissen, genau dann, wenn jemand „Anwalt Kündigung“ oder „Scheidungsanwalt“ sucht. Sie zahlen pro Klick.

Stärken:

  • Anfragen oft schon in den ersten Wochen
  • Volle Kontrolle über Suchbegriffe, Region, Uhrzeit und Budget
  • Messbar bis zur einzelnen Anfrage
  • Ideal, um neue Schwerpunkte oder Standorte zu testen

Schwächen:

  • Sobald Sie die Anzeigen stoppen, ist die Sichtbarkeit weg
  • In umkämpften Rechtsgebieten und Großstädten sind Klicks teuer
  • Ohne saubere Keyword-Auswahl zahlen Sie für Klicks, die nie zu Mandaten werden

SEO: langsamer, dafür nachhaltig

Bei SEO arbeiten Sie daran, dass Ihre Website in den normalen Suchergebnissen und zunehmend in KI-Antworten von ChatGPT oder Gemini erscheint. Sie zahlen nicht pro Klick, sondern für Inhalte, Technik und Aufbau.

Stärken:

  • Sichtbarkeit bleibt, auch wenn Sie eine Pause einlegen
  • Organische Ergebnisse genießen bei vielen Suchenden mehr Vertrauen
  • Grundlage für Empfehlungen in KI-Antworten
  • Langfristig meist günstiger pro Anfrage

Schwächen:

  • Erste Ergebnisse meist erst nach einigen Monaten
  • Kein Schalter, den man umlegen kann
  • Erfordert laufend neue und gepflegte Inhalte

Welche Kanzlei braucht was?

Google Ads zuerst, wenn …

  • Sie neu gegründet haben oder einen neuen Standort eröffnen
  • Sie kurzfristig freie Kapazitäten füllen wollen
  • Ihre Website noch kaum Sichtbarkeit hat

SEO zuerst, wenn …

  • Sie in einem Nischen-Rechtsgebiet arbeiten, in dem wenig Anzeigenkonkurrenz herrscht
  • Sie langfristig unabhängig von Werbebudgets werden wollen
  • Ihre Website technisch schon solide ist

Beides, wenn …

  • Sie in einem umkämpften Rechtsgebiet wie Arbeits- oder Familienrecht in einer Stadt tätig sind
  • Sie heute Anfragen brauchen und in einem Jahr weniger von Anzeigen abhängig sein wollen

Unser Vorgehen in der Praxis

Viele unserer Kanzleien starten mit Google Ads und einer eigenen Landingpage, weil das in den ersten Wochen Anfragen bringt. Parallel bauen wir die Website für SEO und KI-Sichtbarkeit aus. Die Daten aus Google Ads zeigen dabei sehr genau, welche Suchbegriffe tatsächlich zu Mandaten führen, und genau für diese Begriffe lohnt sich dann der Aufbau organischer Rankings.

Ein Beispiel: Die Kanzlei Dr. Stetter im Arbeitsrecht gewann nach dem Neustart ihrer Google-Ads-Kampagne mit eigener Landingpage in den ersten Wochen zehn Wunschmandanten. Die Kanzlei Würtz in Bremen setzt dagegen auf SEO und erhält heute jede Woche mehrere qualifizierte Anfragen im Straf- und Familienrecht.

Mehr zu beiden Wegen: Google Ads für Rechtsanwälte und SEO für Rechtsanwälte.

Planbar neue Mandate über Google?

Wir übernehmen Kampagnen und Landingpage für 800 € im Monat netto, ohne Einrichtungsgebühr und ohne Vertragslaufzeit.

Mehr zu Google Ads für Rechtsanwälte
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